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    Missionsprojekte

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 Missionbericht Moldawien 2016

13.08.2016, 9:00 Uhr morgens an der Gemeinde in Deggendorf - knapp 30 Mitarbeiter aus verschiedenen Gemeinden warten gespannt auf den Beginn einer neuen Reise nach Moldawien. Es stehen rund 1500 km voller Spaß und Spannung bevor.  Gegen Mittag des nächsten Tages treffen wir im Kinderlager in der Nähe von Bălți ein und werden von unseren moldawischen Mitarbeitern der Gemeinde „Вифания“ herzlich willkommen geheißen. Nach einem leckeren Mittagessen gibt es nun Zeit sich auf das Kommen der Kinder vorzubereiten; sowohl die Zimmer als auch das Gelände werden aufgeräumt und dekoriert, Lieder und Anspiele eingeübt und kleine Willkommensgeschenke eingepackt. Auch der Mittagsschlaf, vor allem für die Fahrer, darf nicht fehlen.

Nun ist es endlich soweit - die Moldawienfreizeit mit dem diesjährigen Motto „Indianer“ kann beginnen…  
Allmählich  treffen  die  Busse  ein und die einzelnen Kinder laufen mold 1mit ihrem  Gepäck  voller Freude  und Aufregung  auf  die  Wiese,  wo  sie von  den  als  Indianer  verkleideten Mitarbeitern  mit  Gesang  empfangen werden. Nach der Einteilung in die  jeweiligen  „Indianerstämme“  - Gruppen - erwartet die Kinder das Kennenlernen  des  Geländes,  der Arztbesuch  und  der  erste  Gottesdienst.  Mit  einem  großen  Lagerfeuer  und  Gesang  lassen  wir  den ersten Tag gemütlich ausklingen. 

Unser alltäglicher Tagesplan…

Ein jeder Morgen beginnt für die Mitarbeiter um 6:00 Uhr in der Früh. Nach den morgendlichen Prozeduren und der Stillen Zeit versammeln sich die Leiter täglich, um wichtige Aspekte der Tagesordnung zu besprechen. Auch der Kaffee darf hierbei natürlich nicht fehlen. Das erste wichtige Ereignis des Tages ist das morgendliche Gebet an der „Linejka“, sowie die Preisverleihung für die Wettkämpfe und Spiele des Vortages. Die Freude und die Hoffnung der Kinder kann man stets aus ihren Gesichtern lesen - auch dann, wenn die Frage steht, welche Gruppe die Teddybärentrophäe für das Benehmen, die Zimmerordnung und das Lernen der Bibelverse bekommen wird.  
Nach einem leckeren Frühstück versammeln wir uns zum Gottesdienst. Jede Gruppe hat die Möglichkeit, diesen zu gestalten, indem sie einen Beitrag - sei es ein Lied, Anspiel oder Gedicht - vortragen. Doch auch das Zuhören ist gefragt. Zwei moldawischen Schwestern stellen auf eine spielerische Art und Weise das Thema des Tages dar. Gefestigt wird dieses nochmals in der Bibelstunde, die jede Gruppe in ihren Zimmern hat. Während dieser Zeit haben die Kinder die Möglichkeit ihr kleines
Heftchen auszufüllen, in dem Fragen zum Thema gestellt werden, aber auch um Sachverhalte, die unklar waren, nachzufragen und sich mit anderen darüber zu unterhalten. Den krönenden Abschluss bildet die Gebetsgemeinschaft; im Laufe der Woche kann man beobachten wie immer mehr Kinder sich daran beteiligen und all ihren Dank aber auch ihre Anliegen nennen.  
Ein großer Wunsch der Kinder ist immer die Teilnahme an größeren Aktivitäten, wie z. B. „Pereprava“ oder auch die Trampoline, sowie das Bogenschießen und Bootfahren. Sehnsüchtig warten sie darauf, all diese Dinge auszuprobieren – tatsächlich fragen sie alle fünf Minuten, wann ihre Gruppe denn dran ist. Das große Geländespiel – suchen, laufen, strategisch denken, schnell sein – stärkte das Gemeinschaftsgefühl. Ob es Buchstaben suchen, verletzte Flugzeugpassagiere retten oder Fragen beantworten ist, die Kinder sind immer mit viel Elan dabei und versuchen ein gutes Ergebnis zu erlangen. 

Besondere Aktivitäten…
Abgesehen vom täglichen Plan, gibt es die Möglichkeit für die mold21Mitarbeiter an zwei Tagen in der Woche das Reha - Zentrum zu besuchen. Wie erstaunlich Gott in den Leben einzelner  Menschen  gewirkt  hat,  erzählen uns die Menschen in ihren Zeugnissen. Danach können wir noch ein wenig Zeit in der Stadt verbringen.  Extra  Aktionen  gibt  es  natürlich  nicht nur für die Mitarbeiter, sondern auch für die  Kinder.  Gegen  ein  leckeres  Eis  für alle,  hat  natürlich  keiner  etwas.  Neben dieser Aktion, gibt es aber auch ein Kinderbazar,  wo  sich  jeder  einige  Kleidungsstücke aussuchen darf.

 

Alles hat ein Ende…
So schön diese Woche auch gewesen ist, der letzte Tag kommt schneller als erwartet. Taschen müssen gepackt werden, das Gelände aufgeräumt, die letzten Vorbereitungen werden getroffen, bevor die Eltern der Kinder kommen. Traurigkeit liegt in der Luft, die ersten Tränen fließen und alle verstehen, dass die gemeinsame Zeit bald vorbei sein wird. Nun ist es soweit: der letzte Gottesdienst, das Highlight der Woche. Beginnend mit ein paar gemeinsamen Liedern, fortgeführt durch die Beiträge der Kinder und abgeschlossen mit der evangelistischen Predigt des Pastors. Alles hat ein Ende und so auch diese Kinderfreizeit. Nach dem Gottesdienst warten die Busse schon auf die Kinder, die sich mit ihren Taschen und Geschenken widerwillig auf den Weg machen. Nachdem alle Kinder verabschiedet wurden, packen auch wir unsere Sachen, machen uns Abfahrt bereit und um 17.00 Uhr treten wir die Rückreise an.  
 
Wir bedanken uns ganz herzlich für die Gastfreundschaft unserer moldawischen Geschwister – die nette Idee mit den Wassermelonen im Leiterzimmer am Nachmittag werden wir euch nie vergessen. Es war eine sehr schöne und gesegnete Zeit, in der wir Gottes Liebe erfahren und weitergeben durften.

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